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Studie zur Entwicklung einer neuen Therapie bei komplexem regionalem Schmerzsyndrom gestartet

Am 08. Juni wurde im CRC Hannover eine neue Studie zur Entwicklung eines neuen Therapiekonzepts bei Patienten mit komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS) initiiert. Die Studie wird in Kooperation mit den Experten der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der MHH im CRC Hannover durchgeführt. PI ist der Schmerzspezialist Professor Matthias Karst. Die Prüfsubstanz gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Bisphosphonate bezeichnet werden und seit 40 Jahren bereits zur Behandlung einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen verwendet werden. Neue Studiendaten weisen darauf hin, dass die Behandlung mit dem neuen Wirkstoff klinisch zu einer relevanten Minderung der Schmerzen und anderer CRPS-Symptome führt. Die Studie hat nun das primäre Ziel, die bereits vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Sicherheit und Verträglichkeit bei Patienten mit CRPS zu vertiefen.