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Phase-II-Studie zu neuem Therapieansatz bei chronischer Herzinsuffizienz gestartet

Herzinsuffizienz ist ein weitverbreitetes Krankheitsbild, das durch eingeschränkte linksventrikuläre Pumpfunktion und/oder kardiale Wandversteifung verursacht wird. Verschiedene pathophysiologische Mechanismen können zu progressivem kardialem Remodeling und kardialer Dysfunktion beitragen. Ein neuer therapeutischer Behandlungsansatz zielt pharmakologisch auf die Inhibition der Aktivierung des neuromodulatorischen Systems im Gehirn ab und könnte die Symptome der Herzinsuffizienz klinisch verbessern. In enger Kooperation mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH (PI: Prof. J. Bauersachs) wird am CRC Hannover im Rahmen einer Phase-II-Studie geprüft, inwieweit die spezifische Inhibition des neuromodulatorischen Systems im Gehirn blutdrucksenkend wirkt und die Symptome der Herzinsuffizienz klinisch verbessert. Das Ziel der Studie ist die Placebo-kontrollierte Untersuchung von Verträglichkeit und Wirksamkeit bei Dosistitration des neuen Wirkstoffs. Als primärer Wirksamkeitsendpunkt werden die Biomarker BNP und NT-proBNP im Blut bestimmt.

 

Haben Sie Interesse an einer Studienteilnahme?

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Studienambulanz der Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH unter Telefon 0511 532-2597, das Zentrum für frühe klinische Studien im CRC Hannover unter Telefon 0511 5350-8333, oder schreiben Sie uns eine E-Mail.