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Entzündungs-Monitoring

Entzündungsvorgänge überwachen

Um die Vorgänge in der Lunge genau zu beobachten und zu überwachen, stehen uns eine Reihe von invasiven und nichtinvasiven Methoden zur Verfügung, die ständig weiterentwickelt werden.

In klinischen Prüfungen, insbesondere in Proof-of-Concept-Studien, ist bei Atemwegserkrankungen häufig eine Messung der Atemwegsentzündung erforderlich. Hierzu stehen sowohl invasive bronchoskopische Verfahren (z. B. bronchoalveoläre Lavage (BAL), bronchiale Biopsieentnahme) als auch nichtinvasive Methoden wie die Sputumanalyse und die Messung der Konzentration von Stickstoffmonoxid (FeNO) in der Ausatemluft zur Verfügung. Neue Methoden werden im Rahmen von Studien mit Patienten, die an Erkrankungen der Atemwege leiden, getestet und validiert.

Dazu können mithilfe etablierter Provokationsmodelle (Ozon, LPS, Allergen) temporär spezifische Entzündungsprozesse bei gesunden freiwilligen Kontrollprobanden bzw. bei Patienten mit allergischer Sensibilisierung induziert und mittels Sputumanalytik erfasst und verglichen werden. Dieser direkte Vergleich erlaubt eine frühe Einschätzung der Wertigkeit neuer Verfahren. Diese Möglichkeit kann auch für die Testung extern entwickelter innovativer Testmethoden, zur Überprüfung potenzieller Biomarker oder für neue Entwicklungen aus dem Bereich Medizintechnik eingesetzt werden.

Methoden

  • Induziertes Sputum
  • Bronchoalveoläre Lavage (BAL)
  • Bronchiale Biopsien (inkl. Pathologie)
  • Bronchialbürstenabstriche
  • Exhaliertes NO
  • Analyse der Ausatemluft
    • Flüchtige organische Verbindungen
    • Exhalierte Partikel

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Kontakt

Prof. Dr. med. Jens Hohlfeld
Fraunhofer ITEM
Bereichsleiter
Telefon +49 511 5350-8101
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Dr. med. Dipl.-Kfm. Philipp Badorrek
Fraunhofer ITEM
Abteilungsleiter
Telefon +49 511 5350-8130
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